In einer Welt voller Systeme wird der Mensch zur Störung.
Gefühle verlangsamen Prozesse.
Zweifel gefährden die Produktivität.
Unser Stück bewegt sich zwischen der Beziehung von Menschen und Maschine.
Was bleibt vom Mensch?
Was bleibt von mir,
wenn alles
messbar, optimierbar, vorhersagbar ist?
Wann haben wir aufgehört, unperfekt und individuell sein zu dürfen?
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Im Schuljahr 2025/26 war der Q1/2-Sportkurs unter der Leitung von Frau Müller Teil des Kooperationsprojekts „Tanz in Schule“ des Hessischen Staatstheaters. Tanzvermittlerin Sandra Domnick arbeitete mit den 22 Schülerinnen zu der Frage, wie KI und menschliche Bewegung sich gegenseitig beeinflussen. Ergebnis war eine collagenhafte Eigenproduktion, die im Juni in der Viko und an einer Partnerschule in Wiesbaden präsentiert wurde. Die Lerngruppe zeigte eine ausdrucksstarke und differenzierte Performance: Eigene Gedichte, von Schülerinnen entwickelte Musik-Kompositionen, tänzerische Soli wechselten sich mit Großgruppenbildern zu fließenden oder stakkatoartigen Klangteppichen ab. Selbst zusammengestellte Kostüme in kühlen Blau-Tönen und ein eigens kreierter Flyer gehörten ebenso zu dem Projekt wie die Moderation des Publikumsgesprächs durch die Schülerinnen, das nach der Aufführung in der Viko-Turnhalle vor etwa 150 Menschen stattfand.
Gedicht: Samaira Zekry / Bericht: Nicol Müller / Flyer: Sonja Jellinghaus/ Fotos: Sina Osner

