Musikseminar auf Burg Breuberg

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Der Schlussapplaus vom Weihnachstkonzert war noch in den Ohren – und schon machten sich 75 Musizierende wieder auf den Weg zum nächsten musikalischen Großereignis! Unter ihren Ensembleleitern Annika Dammel, Eduard Kraft und Christina Troeger probten der Chor, die Big Band und das Orchester drei Tage lang auf der Burg Breuberg und bereiteten die nächsten Konzerte vor. Schon […]

Der Schlussapplaus vom Weihnachstkonzert war noch in den Ohren – und schon machten sich 75 Musizierende wieder auf den Weg zum nächsten musikalischen Großereignis! Unter ihren Ensembleleitern Annika Dammel, Eduard Kraft und Christina Troeger probten der Chor, die Big Band und das Orchester drei Tage lang auf der Burg Breuberg und bereiteten die nächsten Konzerte vor. Schon eine Stunde nach der Ankunft tönten die ersten Klänge aus mehreren Räumen des alten Gemäuers. Mit viel Elan und großer Motivation probten die Ensembles mal im Gesamtverband oder selbstständig in kleineren Stimmgruppen. Auch ehemalige Schülerinnen und Schüler reisten zur Verstärkung an, was einmal mehr zeigt, welch hohen Stellenwert die musikalische Arbeit und vor allem das Musikseminar für unsere Schülerinnen und Schüler hat. Wunderbar ist jedes Mal aufs Neue auch die Mischung der Jahrgänge: Alle Altersstufen ab Klasse 6 waren vertreten!Neben der Musik ist das gemeinschaftliche (Pizza) – Essen, Reden und Spielen auf den Zimmern wichtig für den Zusammenhalt und für die Erholung: Manch einem Blechbläser schlottern nach zwei Stunden Probe schon mal die Lippen und an den Fingerkuppen der Streicher bilden sich tiefe Rillen. Der Förderverein – der die Fahrt großzügig unterstützt – darf sich freuen, dass es diesmal von der Jugendherberge einen „Kältebonus“ in Form einer kostenlosen Teepause gab! Zwar war das Wetter wieder recht mild, aber in einigen Zimmern funktionierte die Heizung nur mäßig und so war der Duschtrakt mit Fußbodenheizung (!) auch nachts noch manchmal ein beliebter Aufenthaltsort. Mit einigen Ohrwürmern, manch neuer Freundschaft und viel Schlafmangel kehrten die Musizierenden am Freitag zurück zur Viko.

Text und Bild: Christina Troeger